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Herzlich willkommen auf der website www.mein-nordthailand.de !

Jeder an Thailand Interessierte findet hier eine F├â┬╝lle an Hintergrundinformationen zur vielseitigen Geschichte, Kultur und Natur des Landes. Des weiteren werden aktuelle Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Die meisten Beitr├â┬Ąge beziehen sich auf den Norden des Landes. Regional ├â┬╝bergreifend jedoch sind Beitr├â┬Ąge zur Geschichte, zur Religion, zur Kultur und zu Aktualit├â┬Ąten.

Neben der LanNa Kultur im Norden der Thais erscheinen auch die ├â┬Ąlteren Kulturen wie die der MON- und LAWA-V├â┬Âlker. Die Einfl├â┬╝sse der SUKHOTHAI Epoche, des AYUTTHAYA Reiches (SIAM), der zeitweisen Besetzung ganzer L├â┬Ąndereien durch das benachbarte Burma (jetzt Myanmar) und durch die Kmer (aus dem jetzigen Kambodscha) werden ebenso sichtbar gemacht wie die Rolle der chinesischen Einwanderer und der ethnischen Minderheit der Bergv├â┬Âlker (Hill Tribes) sowie der "Gastarbeiter" aus Myanmar und Laos.

Nicht zu vergessen sind die religi├â┬Âsen Einfl├â┬╝sse von Buddhismus, Hinduismus und Animismus auf das Alltagsleben der Thais. Durch viele ├â┬ťberlieferungen sind Buddha, G├â┬Âtter und Geister immer noch recht pr├â┬Ąsent.

Auch das Wappentier Thailands, der Elefant, wird an vielen Stellen auftauchen. Ein ebook, das speziell dem asiatischen Elefanten gewidmet ist, wurde im September 2017 ver├â┬Âffentlicht. Ausz├â┬╝ge sind zu lesen im Band 5 des NORDTHAILAND REPORTERS. Zu beziehen ist das ebook ELEFANTENLAND ebenso wie die weiteren vier B├â┬Ąnde des Nordthailand-Reporters sowie die Sachb├â┬╝cher im k-shop auf dieser site. 20 % des Netto-Erl├â┬Âses vom ELEFANTENLAND kommen seri├â┬Âsen Elefantenhelfern zu Gute. Das ist ein kleiner Beitrag zum Schutze der vom Aussterben bedrohten, pr├â┬Ąchtigen Tiere.

Die Startseite wird von mir st├â┬Ąndig ├â┬á jour gehalten und durch aktuelle Ereignisse und Berichte erg├â┬Ąnzt.

Allen Lesern wünsche ich viel Freude beim Eintauchen in die spannenden und anregenden Welten des fernen Ostens.

AKTUELL: SILVESTER IN THAILAND

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Immer wieder aufs Neue stellt der Reisende fest: Andere L├â┬Ąnder, andere Sitten... manchmal allerdings werden in Thailand einfach auch ganz pragmatisch ausl├â┬Ąndische Gepflogenheiten in die eigene Kultur eingepflanzt. F├â┬╝r diesen Pragmatismus, die offene Seite des Kultur-Austausches, sind die Thais bekannt.
Neujahr ist auch in Thailand ein offizieller Feiertag, obwohl das buddhistische Jahr erst sp├â┬Ąter beginnt. Zu Silvester, ebenfalls offizieller Feiertag, treffen sich die Thais im Freundes- und/oder Verwandten- Kreis abends zu einem ausgiebigen Dinner. Sanuk, Freude haben, wird ausgiebig genossen. Dazu geh├â┬Âren auch laute Musik, diese Mischung aus traditionellen Rhythmen und neuen Liedern ├â┬╝ber Freude, Leid und Liebe ebenso wie Karaoke-Vortr├â┬Ąge. Einige begabte Vortragende bringen es mit Hilfe eines Text- anzeigenden Computer-Bildschirms auf durchaus beachtliche s├â┬Ąngerische Leistung. Alkoholisches gibt es normalerweise auch, Bier und Spirituosen aller Art, selten Wein oder Sekt. Beliebt ist der ausl├â┬Ąndische (teure) Whisky. Den ganzen Abend ├â┬╝ber sind B├â┬Âller zu h├â┬Âren; und dann, wie bei uns, um 00.00 gibt es gro├â┬če Knallerei und Feuerwerk. Das ist nicht verwunderlich anbetrachts des chinesischen Einflusses im Lande. Schlie├â┬člich wurde das Feuerwerk in fr├â┬╝her Zeit in China erfunden.
Aktualisiert: in 2020 wird es pandemiebedingt auch in Thailand keine gro├â┬čen Parties geben, auch keine B├â┬Âllerei und kein Feuerwerk.
Allerdings gehen die pers├â┬Ânlichen Einschr├â┬Ąnkungen nicht soweit wie in Deutschland und in anderen L├â┬Ąndern. Eine zweite Welle wird bef├â┬╝rchtet. Offiziell gibt es bisher nur 61 Tote mit Corona-Infektion.

Happy New Year to all. Es kann nur besser werden ...

AKTUELL: WEIHNACHTEN IN THAILAND

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In Thailand leben unter einem Prozent Christen. Folglich dürfte Christi Geburt für die meisten Menschen hier keine Rolle spielen.
Dennoch, den uns├â┬Ąglichen Rummel der rotkost├â┬╝mierten Cola- Weihnachtsm├â┬Ąnner und -Frauen l├â┬Ą├â┬čt sich die Konsumwelt in den Gro├â┬čst├â┬Ądten auch hier nicht entgehen. Zu sehr kommt diese Gelegenheit der "SANUK"-Haltung der Thais entgegen: Spa├â┬č haben... aus den Lautsprechern ert├â┬Ânen ewige, weihnachtliche Lieder in englischsprachiger/amerikanischer jingle bell Versionen. Das zumeist weibliche Supermarkt-Kassenpersonal und auch Verk├â┬Ąuferinnen tragen oft rotwei├â┬če Zipfelm├â┬╝tzen, uniformiert. Eine Besonderheit stellen die Haar-Reife mit Mini-Geweih dar, in wei├â┬č wie der Schnee, auch von etlichen Verk├â┬Ąuferinnen uniformiert getragen. Die Thais lieben es in Bunt, deswegen sind gro├â┬če, farbige Lametta-Streifen und riesige, bunte Glaskugeln angesagt. Nat├â┬╝rlich regt diese Weihnachts-Adaption auch zum Kauf von Geschenken an. F├â┬╝r Einfalllslose gibt es abgepackte Pr├â┬Ąsentk├â┬Ârbe mit einem Mix aus Leckereien, Kosmetika und sonstigem Brauchbaren in unterschiedlichen Gr├â┬Â├â┬čen und Preisklassen.
Eine regelrechte Geschenkwelle wie bei uns gibt es hier aber nicht.
Da ich mich zumeist auf dem Lande und in kleinen Gemeinden aufhalte, h├â┬Ąlt sich f├â┬╝r mich dieser Kaufhaus-Rummel in Grenzen. Auf den ├â┬Ârtlichen M├â┬Ąrkten entdecke ich nur verirrterweise einige weihnachtliche Artikel und praktisch keine Weihnachsgirlanden.
H├â┬Âchstens gibt es in Lametta-artiger Aufmachung die Schriftz├â┬╝ge: Happy New Year, manchmal schon etwas angestaubt und abgenutzt durch die Jahre.
Einige Land- und Berggemeinden haben kleine, bescheidene Kirchen, zumeist aus Holz gebaut. So haben Farangs durchaus die Gelegenheit, sich die Weihnachtsgeschichte anzuh├â┬Âren - auf Thai oder vielleicht auch in einer Sprache der Bergv├â┬Âlker (Hill Tribes).
Bei dieser Gelegenheit sei noch erw├â┬Ąhnt, da├â┬č die Mormonen in ChiangMai wohl besonders aktiv sind. Sie haben ein ziemlich gro├â┬čes Areal mitten in der Altstadt. Die jungen M├â┬Ąnner mit Schlips und Kragen gehen paarweise durch die Stadt, auf der Suche nach neuen Anh├â┬Ąngern, wie wir das ja auch bei uns beobachten k├â┬Ânnen. Neben mehreren gro├â┬čen US-christlichen Arealen in ChiangMai habe ich auch in einer Kleinstadt im ChiangRai District einen Riesenkomplex einer US-christlichen Glaubensrichtung gesehen. Diese Organisationen sind nach wie vor auf Missionierung ausgerichtet.
Ich selbst suche und finde Besinnung und Frieden in der Natur. F├â┬╝r Weihnachten habe ich zum Dinner ein neues, kleines Restaurant gefunden. Dort gibt es vorz├â┬╝gliche italienische Pasta al dente. Leider fehlt dazu der Wein. Zwar gibt es inzwischen immer mehr (teuren) Wein, doch Rotwein, tiefgek├â┬╝hlt kredenzt, manchmal gar mit Eisw├â┬╝rfeln, ist nicht mein Ding. Den gibt es dann anschlie├â┬čend at home. Plan A, Weihnachtsente, erwies sich als Flop: Ente s├â┬╝├â┬č-sauer, f├â┬╝r umgerechnet 2,20 ├ó┬é┬Č, erwies sich als vegetarische Tofu-Variante.
Happy Xmas.

AKTUELL : X-MAS TIME IN STRAWBERRY COUNTRY

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Rot ist das Outfit des modernen Weihnachtsmannes, einst von der US-Firma Coca Cola geschaffen. Rot sind aber auch die Erdbeeren. Vom Weihnachtsmann ist hier nur vereinzelt eine Spur zu finden, zum Beispiel in den Konsumtempeln, siehe den Artikel WEIHNACHTEN IN THAILAND.
Doch frische Erdbeeren gibt es jetzt überall im Angebot.
Reisende kommen circa 50 km nordwestlich von Chiang Mai, in den Bergen gelegen, zur Kleinstadt SaMoeng. Sie ist ein Zentrum der Erdbeerproduktion. ├â┬ťberall im Umfeld sind Hinweisschilder zu sehen, wo diese s├â┬╝├â┬čen Fr├â┬╝chte zu kaufen sind. Auf den kleinen landwirtschaftlichen H├â┬Âfen kann der Reisende entweder selbst pfl├â┬╝cken oder, falls sich nicht b├â┬╝cken wollend, die Fr├â┬╝chte direkt kaufen, das Kilo zur Zeit f├â┬╝r umgerechnet circa 7,50 ├ó┬é┬Č. In der Hauptsaison, im Januar, fallen die Preise dann auf circa 6,30 ├ó┬é┬Č.
Die Erdbeere wird breit vermarktet. So gibt es auch Erdbeerwein und Erdbeerschnaps. Beides scheint mir recht teuer und zumindest f├â┬╝r mich jeweils ein Reinfall: der Wein war zu alt oder stand zu lange in der Sonne, und der Schnaps war flach: sicherlich nur ein Klarer mit ein paar chemisch zugesetzten Substanzen. Da hilft bei mir auch das charmanteste L├â┬Ącheln der Hill Tribes M├â┬Ądchen auf den Marktst├â┬Ąnden nicht. Andere Leckereien rund um die Erdbeere sind allerdings durchaus genie├â┬čbar.
Die Thail├â┬Ąnder, wir wissen es, sind immer bem├â┬╝ht, nicht-heimische Fr├â┬╝chte und Pflanzen auch im eigenen Lande anzubauen. Das gilt f├â┬╝r Zitrusfr├â┬╝chte, Kaffee, Tee, Wein, Bananen und auch f├â┬╝r Gem├â┬╝se wie Tomaten, Zwiebeln und mehr. Landwirtschaftliche Institute testen die bestm├â┬Âglich geeigneten Sorten und Anbaumethoden, um absolute Qualit├â┬Ątsprodukte herstellen zu k├â┬Ânnen. Ziel ist es jeweils, da├â┬č die Farmer von ihren Produkten auch leben k├â┬Ânnen, ohne weitere Subventionen. So kommt auch die professionelle Vermarktung konzeptionell nicht zu kurz. Das erkl├â┬Ąrt eben auch die h├â┬Âheren Preise. Einheimische Produkte wie Kaffee, Tee, Weintrauben und auch Erdbeeren sind damit Luxusprodukte.
Wem die Waren rund um die Erdbeere zu teuer sind, der gehe auf den Markt von SaMoeng und kaufe f├â┬╝r fast die H├â┬Ąlfte(!) Lebensmittel g├â┬╝nstiger ein als in der Gro├â┬čstadt ChiangMai. Rechnet der Sparfuchs allerdings die Fahrtkosten f├â┬╝r gut 100 km Hin-und R├â┬╝ckfahrt hinzu, dann ergibt sich ein Nullsummenspiel, ├â┬Âkonomisch gesehen. Hingegen unbezahlbar ist die Fahrt f├â┬╝r Naturliebhaber und Gro├â┬čstadtm├â┬╝de durch die bergige, immergr├â┬╝ne Natur.
Ich genie├â┬če jedes Jahr zum Jahresende ein paar sch├â┬Âne Tage in den Bergen im einfachsten Quartier, einem traditionellen Holzhaus mit Wifi, so bleibe ich mit der ganzen Welt in Kontakt. Die N├â┬Ąchte k├â┬Ânnen im Dezember kalt werden: unter 20 Grad sogar manchmal. Eine Extra-Decke mu├â┬č schon sein, denn Heizungen gibt es hier nicht, auch kein aircon.
Statt Weihnachtskekse esse ich die s├â┬╝├â┬česten Erdbeeren, die ich jemals gegessen habe.
Merry x-mas to all.



AKTUELL: NEVER ENDING STORY: VISA F├â┬ťR THAILAND

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Aktualisiert am 26.12.2020.
Alle Erfahrungen, von Freunden und von mir zum Thema VISA, sind hier aufgeschrieben. Wer weitere Tips haben m├â┬Âchte, der kann mich gern unter SKYPE oder line ID: reinhard.servas kontaktieren.

Ich versuche, diese Informationen so aktuell wie m├â┬Âglich zu halten. Dennoch bin ich nat├â┬╝rlich kein verbindliches Auskunftsb├â┬╝ro. Es empfiehlt sich, im Bedarfsfall immer die Thai Botschaft in Deutschland zu Rate zu ziehen.

Los geht es: im zweiten Anlauf hatte ich vor Jahren mein erstes Jahres-Visum in Berlin in der thail├â┬Ąndischen Botschaft (www.thaiembassy.de) in nur drei Minuten beantragt! Beim ersten Anlauf allerdings stand ich tags├â┬╝ber vor verschlossener T├â┬╝r. Der Grund: es war Feiertag in Thailand, der auch in Deutschland von den Thais zelebriert wird. Also sollte man sich vorher schon nach den f├â┬╝r uns weitgehend unbekannten Feiertagen erkundigen oder einen Thai Kalender anschaffen.
Ein Visum bekommt man auch bei den thail├â┬Ąndischen Konsulaten in einigen anderen deutschen St├â┬Ądten (s. aktuelle Auflistung der Thai-Botschaft).

Das Longstay-Jahres-Visum Non Immigrant 0/M ist f├â┬╝r ├â┬Ąltere Thailand-Reisende das Standard-Visum. Man kann damit innerhalb eines Jahres so oft ein- und ausreisen wie man will, mit einer maximalen Dauer von jeweils 90 Tagen Aufenthalt. Bedingungen derzeitig: Preis von 150,- Euro cash bei Antragstellung einzahlen, mindestens 50 Jahre alt seiend und mit einem garantierten Monatseinkommen von derzeitig mindestens 1.200,- Euro ausgestattet sein. Der Einkommensnachweis ist per Kopie abzugeben. Es braucht also keine amtlich beglaubigte Abschrift zu sein. Sicherheitshalber sollte man das Original zur Einsichtnahme mitnehmen. Ferner: der Reisepa├â┬č darf nat├â┬╝rlich zwischenzeitlich nicht ablaufen. Ein ├â┬Ąrztliches Gesundheits-Attest war bisher bei diesem Visa-Typ nicht n├â┬Âtig.
Man kann sich dieses ganzseitige, repr├â┬Ąsentative Visum, eingeklebt in den Reisepass, nach sp├â┬Ątestens drei Tagen pers├â┬Ânlich abholen (Ausweis nicht vergessen !) oder gegen Einschreibegeb├â┬╝hr auch zusenden lassen. Dazu mu├â┬č man einen vorbereiteten, frankierten Einschreibebrief bei Antragstellung mit abgeben.

Bei Beantragung des zweiten Jahres-Visums habe ich mehr als zwei Wochen auf meinen R├â┬╝ck-Einschreibebrief mit Reisepa├â┬č und Visum gewartet. Da ich mich in der Gegend aufhielt, bin ich dann zur Botschaft gegangen. Es stellte sich heraus, da├â┬č mein Reisepa├â┬č nach Visum-Eintrag verlegt und folglich auch nicht abgeschickt wurde. Mit vielen Entschuldigungen hatte ich nach f├â┬╝nf Minuten-Suche meinen Reisepa├â┬č mit Visum bekommen.

Ferner gibt es, komplizierter, das Jahresvisum zum Dauer-Aufenthalt f├â┬╝r Rentner (Retirement Visa). Es ist zuzusagen das 5-Sterne-Visum. Die H├â┬╝rden f├â┬╝r dieses Visum sind dementsprechend in Deutschland h├â┬Âher: nachzuweisen bzw. vorzulegen sind zus├â┬Ątzlich ein h├â┬Âheres mtl. Einkommen (derzeitig 1.500,- Euro), ein polizeiliches F├â┬╝hrungszeugnis und ein Attest vom Hausarzt. Will man mit diesem Visum zwischenzeitlich aus Thailand ausreisen, dann mu├â┬č man sich bei der Immigration Police in Thailand vor der Ausreise am jeweiligen internationalen Flughafen melden, denn ohne eine zu bezahlende re-entry permission verf├â┬Ąllt das Visum.
Ansonsten, mit Retirement-Visum, mu├â┬č man sich w├â┬Ąhrend des Jahres in Thailand alle 90 Tage bei der Immigration Police melden. Das geht inzwischen zum Gl├â┬╝ck auch postalisch, zumindest in ChiangMai. So verhindert man lange Wartezeiten. Per internet soll laut website der Immigration Police die 90 Tage-Meldung nunmehr auch m├â┬Âglich sein. Aber: selbst mit Hilfe einer thail├â┬Ąndischen Verwaltungsfachkraft gelang es mir nicht, die internet-Meldung zu bewerkstelligen. Ich nutze also weiterhin den Postweg.

In Thailand selbst kann man ein Longstay-Non-Immigration Visa in ein Retirement-Visa umwandeln lassen, will man nicht alle 90 Tage ausreisen. F├â┬╝r diesen Visa-Typ sind weitere Anstrengungen n├â┬Âtig: der Einkommens-Nachweis liegt h├â┬Âher, bei derzeit umgerechnet ca. 1.770,- Euro mtl. (Stand September 2020). Der Nachweis ist beglaubigt in der deutschen Botschaft in Bangkok oder in einem deutschen Konsulat (Pattaya oder Chiang Mai) ├â┬╝bersetzen zu lassen, pers├â┬Ânliches Erscheinen ist dort also angesagt mit Bezahlung der Geb├â┬╝hr von umgerechnet 40,- Euro. Inzwischen kann man auch nach zweiter Beglaubigungsanfrage im Folgejahr bei der Botschaft in Bangkok alles auf dem Postwege erledigen.
Sollte der Rentner mit Bleibe-Wunsch in Thailand nicht so hohe Eink├â┬╝nfte beziehen, dann bleibt ihm noch die M├â┬Âglichkeit, derzeit umgerechnet ca. 20.000,- Euro auf ein thail├â┬Ąndisches Konto einzuzahlen. Dieses Geld mu├â┬č dann dort "geparkt" werden. D.h., es mu├â┬č bereits monatelang auf dem Konto sein bei VISA-Antragsstellung und dort auch weitere Monate verbleiben. Daf├â┬╝r ist dann auch noch extra eine aktuelle Best├â┬Ątigung der Bank vorzulegen, was auch wieder ein paar Euro kostet...

Ferner, fast noch komplizierter als die Beantragung eines Visums, ist bei jedem Visa-Typ nach Einreise ein Aufenthaltsort im Lande nachzuweisen. Dazu ben├â┬Âtigt man sofort nach Einreise ein Miets- oder Wohnrecht bei einem Inl├â┬Ąnder oder bei einer Hausverwaltung o.├â┬Ą. Der Vermieter mu├â┬č bei einigen Immigration B├â┬╝ros mit seinem Hausbuch selbst bei der Immigration an einem besonderen Schalter erscheinen und schriftlich das Wohnverh├â┬Ąltnis best├â┬Ątigen. In Chiangmai konnte ich das selbst erledigen mit allen erforderlichen Kopien. Ich hatte daf├â┬╝r erstmalig 1.600,- BATH bezahlt, umgerechnet z.Z. gut 40,- Euro. Zum ersten Mal habe ich in Thailand nicht eine freundliche, hilfsbereite Dame am Schalter erlebt, sondern eine gut in englisch maulende, mittelalterliche Beamtin mit unversch├â┬Ąmt pers├â┬Ânlich stellenden Fragen. Der Grund f├â┬╝r die Unfreundlichkeit mag wohl gewesen sein, da├â┬č ich nicht gleich bei Einreise mich innerhalb der vorgesehenen 24 Stunden bei der Immigration Police gemeldet hatte. Das war meiner Unwissenheit geschuldet. Ich gab dann an, monatelang durchs Land gereist zu sein und jetzt erst, mit Beantragung des Retirement-Visums, eine feste Bleibe zu haben. Die bezahlten 1.600,- BATH sollen angeblich eine Strafgeb├â┬╝hr sein bei nicht rechtzeitiger Meldung. Das beachte ich bei weiteren Einreisen nunmehr strengstens. Man bekommt dann den auf dem entsprechenden Antrag vorgesehenen Abschnitt Stempel und Unterschrift, der im Reisepa├â┬č unbedingt mit sich zu tragen ist.

Im ├â┬ťbrigen mu├â┬č man sich mit jedem Visum theoretisch bei jeder Immigration Police wieder neu melden, sollte man seinen Standort zwecks Reisen im Lande verlassen... Ich habe hier noch keinen Ausl├â┬Ąnder erlebt, der sich daran strikt gehalten h├â┬Ątte.

Mit x Formularen und einem Pa├â┬čbild versehen, darf man sich nach Erhalt des Aufenthaltnachweises in die Schlange der Wartenden einreihen. Da fr├â┬╝her in Chiangmai pro Tag nur zwanzig Retirement-Visa bei der Immigration Dienststelle ausgestellt wurden, mu├â┬čte man schon mitten in der Nacht aufstehen - oder sich f├â┬╝r 500,- BATH einen Thai-Stellvertreter "einkaufen", der dann in der Schlange ausharrt, bis man sp├â┬Ątestens um 08.30 selbst erschien. Zum Gl├â┬╝ck hat sich das ge├â┬Ąndert, man kann jetzt an jedem beliebigen Werktag sein Gl├â┬╝ck unbegrenzt versuchen. Die beste Zeit nach meiner Erfahrung: ab 11:00 a.m.
Sofern man alle Papiere zusammen hat, bezahlt man z.Z. 1.900,- BATH für den VISUM-Stempel bei einer Warte- und Bearbeitungszeit von ca. 1,5 Stunden.

Als ├â┬╝berdurchschnittlich gebildeter Mitteleurop├â┬Ąer hatte ich in drei Anl├â┬Ąufen, mit Ratschl├â┬Ągen eines befreundeten Schweizer Rentners und mit weiterer inl├â┬Ąndischer Hilfe schlie├â┬člich erstmals mein begehrtes und angesehenes Retirement-Visum in ChiangMai ergattern k├â┬Ânnen.
Die weiteren, j├â┬Ąhrlichen Visa-G├â┬Ąnge verliefen reibungslos, der Mensch lernt immer dazu.
Empfehlung: sich bei geplanten Reisen unbedingt vorher bei der Thai Botschaft in Berlin bzw. auf deren website in deutsch (www.thaiembassy.de/visa) ├â┬╝ber die sich st├â┬Ąndig ├â┬Ąndernden Visa- und Pandemie-Einreisebedingungen erkundigen. Das gilt nunmehr besonders f├â┬╝r die Pandemie-Zeit mit vorgeschriebener, 14-t├â┬Ągiger Quarant├â┬Ąne in einem der vorgeschriebenen Luxushotels, zu buchen auf eigene Kosten...
Was man ansonsten in puncto Einreise beachten sollte: im Flugzeug mu├â┬č immer ein Handzettel (Formular TM 6) ausgef├â┬╝llt werden (Lesebrille nicht vergessen !), auch bei einem Jahresvisum. Ein Teil des Laufzettels wird dann in den Reisepa├â┬č bei Einreise eingetackert und bei Ausreise wieder entfernt. Sollte man vergessen haben, im Flugzeug den Laufzettel auszuf├â┬╝llen, kann man das noch vor den Immigration-Schaltern nach der Ankunft nachholen.
Bei einer meiner letzten Einreise wurde dieser Laufzettel vom Beamten nicht in den Pa├â┬č eingetackert. Promt verlor ich diesen Zettel bei einen der ewigen Vorzeigeaktionen des Passes.
Ich hatte schon gro├â┬če Sorge, da├â┬č dies zu sp├â┬Ąteren Komplikationen f├â┬╝hren k├â┬Ânnte bei den 90 Tage-Meldungen und bei Ausreise. Meine Verwaltungsspezialistin rief diesbez├â┬╝glich im Call Center der Immigration Police an und konnte mich beruhigen: die Daten des Zettels w├â┬Ąren elektronisch aufgezeichnet und bei jedem Vorgang durch einen Beamten entsprechend abrufbar. Dennoch, thai-preu├â┬čisch korrekt, bekam ich von ihr auf Thai einen entsprechenden schriftlichen Verlust-Hinweis.

Das sogenannte VISA-Running oder Border-Running war f├â┬╝r diejenigen ein Mu├â┬č, die nur eine 30-Tages-Touristen-Aufenthaltsberechtigung ohne Visum hatten und ihren st├â┬Ąndigen Aufenthalt verl├â┬Ąngern wollten. Dann ging es ab ├â┬╝ber die Grenzen, zum Beispiel nach Myanmar, um sogleich wieder einzureisen.
Kosten f├â┬╝r Myanmar: Einreise f├â┬╝r 500,- BATH derzeitig; keine Kosten bei Wieder-Einreise nach Thailand. Dann hatte man f├â┬╝r vier Wochen ein weiteres Aufenthaltsrecht. Diese Einreisemodalit├â┬Ąt wurde, weil viele Farangs das nutzten, zwischenzeitlich auf nur noch 14 Tage verk├â┬╝rzt. Bereits seit einiger Zeit ist das Visa Running so nicht mehr m├â┬Âglich! Entsprechende Hinweise gibt es an der Grenze auf Englisch.
Bei erneuter Einreise via Flug mit Touristenstatus hingegen konnte man sich weitere 30 Tage in Thailand aufhalten. Diese Wieder-Einreisen per Flug wurden bis zu 2x pro Jahr geduldet.

Die Immigration Police wollte mit all diesen Ma├â┬čnahmen die langfristig im Lande weilenden Ausl├â┬Ąnder mehr oder weniger zwingen, Non-Immigrant- oder Retirement-Visa zu beantragen. Das bringt Geld ein und garantiert dem Staat, da├â┬č nur relativ verm├â┬Âgende Ausl├â┬Ąnder sich hier legal aufhalten.

In Thailand selbst bestand f├â┬╝r Touristen die M├â┬Âglichkeit, die 30 Tage-Aufenthaltsberechtigung in ein Touristen-Visum mit Laufzeit von bis zu einem halben Jahr mit mehrmaligen Einreisem├â┬Âglichkeiten umwandeln zu lassen. Es kostete 1.800,- BATH. Das Procedere war ebenfalls nicht ganz einfach; alles ist auf Thai und Englisch im Internet der Immigration Police beschrieben. Ohne Englisch-oder Thai-Kenntnisse ist der Reisende praktisch in Visa-Fragen blind und hilflos.
Die website der Immigration ist m.E. nicht gerade benutzerfreundlich, vieles ist nur in Thai geschrieben.
Die Immigration Police unterh├â┬Ąlt immerhin auch eine Hotline zur telefonischen Erkundigung, in Thai und Englisch. Das klappt ganz gut zumindest f├â┬╝r grunds├â┬Ątzliche Fragen.

Es gibt inzwischen einen neuen Visa-Typ, in 2015 geplant, allerdings erst in 2017 eingef├â┬╝hrt: ein 10-Jahres-Visum. Das ist ein teurer Spa├â┬č und wird wohl kein Erfolgsmodell.

Zwischenzeitlich, ab Anfang 2018, gibt es ein 4-Jahres-Visum f├â┬╝r Fachkr├â┬Ąfte und/oder Besserverdienende mit einem mtl. Einkommen von mindestens 200 Tsd. BATH mtl.(umgerechnet ca. 5 Tsd. Euro). Grundlage f├â┬╝r die Fachkr├â┬Ąfte ist eine Berufsliste mit 10 zukunftstr├â┬Ąchtigen Branchen. Mit diesem Visa-Typ konnten auch Familienangeh├â┬Ârige einreisen. Die ├â┬╝bliche 90 t├â┬Ągige Meldepflicht entf├â┬Ąllt hierbei. Eine Meldung mu├â┬č dann nur noch einmal im Jahr erfolgen.

Insgesamt gesehen, ist der Apparat der Immigration Police gro├â┬č und m├â┬Ąchtig... Man wollte neben den Millionen-Massen an Touristen gern nur noch die "reichen" Rentner kontrolliert ins Land lassen. Daf├â┬╝r allerdings hat die Verwaltung in Thailand nicht nur f├â┬╝r einfache Gem├â┬╝ter einen gewaltigen, eher abschreckenden H├â┬╝rdenlauf der Visumspflicht installiert. Es ist ein wahrer preu├â┬čisch-korrekter, aber langwieriger Verwaltungs-Ablauf.

Zu Pandemie-Zeiten gibt es praktisch keine Einreisen mehr f├â┬╝r Touristen. Nur langsam wurden versuchsweise, regional und zahlenm├â┬Ą├â┬čig beschr├â┬Ąnkt, aus einigen L├â┬Ąndern wieder Touristen ins Land gelassen, mit vielen Sonderregelungen. Ferner d├â┬╝rfen Gesch├â┬Ąftst├â┬Ągige und ausl├â┬Ąndische Familienangeh├â┬Ârige auch wieder einreisen, mit f├â┬╝r alle Einreisenden geltende 14 t├â┬Ągige Quarant├â┬Ąnezeit in Luxushotels. Wer will sich das finanziell und zeitlich leisten, auch anbetrachts von nur wenigen, teuren Linienfl├â┬╝gen ?
Im Dezember 2020 wurden die Einreisebestimmungen gelockert. Nunmehr d├â┬╝rfen wieder unbegrenzt Touristen aus etlichen l├â┬Ąndern einfliegen, auch aus Deutschland, ├â┬ľsterreich und Schweiz. Allerdings gelten nach wie vor die versch├â┬Ąrften Einreisebestimmungen. Die Reisen m├â┬╝ssen von der Thai Botschaft erst genehmigt werden nach Vorlage von Ticket, ├â┬Ąrztlicher Bescheinigung und ausgef├â┬╝lltem, speziellen Einreiseformular. Besonderheit f├â┬╝r eineisende, i.d.R. betuchte Golfer: sie d├â┬╝rfen ihre Quarant├â┬Ąnezeit auch auf dem Golfplatz absolvieren ...
Von Monat zu Monat werden die Einreisebeschr├â┬Ąnkungen neu ├â┬╝berdacht. Im Gespr├â┬Ąch ist z.Z., die Quarant├â┬Ąnefrist auf eine Woche zu reduzieren.
Niemand wei├â┬č zudem, wie die Visa-Bestimmungen nach der ├â┬╝berstandenen Pandemie aussehen werden.
Im November mu├â┬čte ich ein neues Retirement Visum in Chiangmai beantragen. Kurz vorher schaute ich beim Immigration B├â┬╝ro vorbei, um ggf. aktuelle ├â┬änderungsvorschriften beim Ausf├â┬╝llen und Zusammenstellen der Belegkopien zu beachten.
Hilfreich ist, da├â┬č die Immigration in ChiangMai nunmehr eine Anschlagtafel errichtet hat, auf der f├â┬╝r jeden Visumstyp die notwendigen Vordrucke und Anh├â┬Ąnge aufgelistet sind.
Au├â┬čerdem bekommt man alle aktuell norwendigen Vordrucke. Bereits vor dem Geb├â┬Ąude gibt es ausreichend Informationspersonal, auch englisch sprechend.

Nach und nach werde ich zum VISA-Spezialisten für Thailand...


Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.thaiembassy.de/visa, www.immigration.go.th, www.chiangmaiimm.com

WIRTSCHAFT UND SOZIALES

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├â┬ťber wirtschaftliche und soziale Themen wird ebenfalls aktuell berichtet, denn im Alltag mu├â┬č auch hier das Geld zum Leben verdient werden.

Ist Thailand noch ein Schwellenland oder schon ein Industrieland ?
Die TIGERSTAATEN S├â┬╝dostasiens haben bekanntlich vor circa 30 Jahren zum gro├â┬čen Sprung angesetzt. Die Gegens├â┬Ątze zwischen Stadt und Land werden zusehens gr├â┬Â├â┬čer. Es gibt immer mehr gebildete YUPPIES als Doppelverdiener, und die erste Erbengeneration w├â┬Ąchst heran. Die akademischen Lehranstalten boomen, zum gro├â┬čen Teil als gutgehende, private Gesch├â┬Ąftseinheiten. Die gro├â┬čen Malls in Bangkok, ChiangMai und in anderen Gro├â┬čst├â┬Ądten zeigen alle Luxusprodukte der Welt und sind st├â┬Ąndig gut besucht.
Demgegen├â┬╝ber steht nach wie vor die vorwiegende Masse an Handwerkerbetrieben, an KleinstunternehmerInnen und an Bauernfamilien, die alle um die t├â┬Ągliche Existenz k├â┬Ąmpfen m├â┬╝ssen.

Auffallend ist, da├â┬č es so gut wie keine bettelden Menschen gibt - von den buddhistischen M├â┬Ânchen abgesehen, die fr├â┬╝hmorgens ausziehen, um ihre Essensration von der Bev├â┬Âlkerung zu bekommen. Dabei handelt es sich allerdings im Verst├â┬Ąndnis der Bev├â┬Âlkerung nicht um Betteln, sondern um Selbstverst├â┬Ąndliches. Begriffe wie Bettelorden oder das Sich-Bedanken f├â┬╝r diese Gaben gibt es dem zufolge in Thailand nicht.
Ob das Betteln der armen Bev├â┬Âlkerung generell von Staats wegen unterbunden wird oder ob es aus dem Selbstverst├â┬Ąndnis der Bev├â┬Âlkerung entspringt, sei generell dahin gestellt. Meine Wahrnehmung ist: Jeder versucht, sei es mit noch so einfachen Mitteln, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. So habe ich eine besondere Hochachtung vor den vielen einfachen Menschen, die in der Hitze und wahrlich im Schwei├â┬če ihres Angesichts auf den Feldern arbeiten, um ihre einfachen Ertr├â┬Ąge auf den regionalen M├â┬Ąrkten anbieten zu k├â┬Ânnen.

Unter der Rubrik Unternehmen Kooperationen werden nach und nach interessante internationale Projekte, Aktivit├â┬Ąten und Firmen von Ausl├â┬Ąndern im Lande vorgestellt. Hierbei ergibt sich ein immer gr├â┬Â├â┬čeres Untersuchungsfeld.

SECURITY

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Ohne Sicherheit keine Freiheit (nach v. Humboldt) ist mein Credo. Thailand, wie sympathisch, leitet sich ab vom Freiheitsbegriff: es ist das Land der FREIEN. Wie das im Alltagsleben auch unter einer Milit├â┬Ąrregierung weitestgehend m├â┬Âglich ist, wird aufgezeigt.
Dennoch, im Staat gibt es einige Sicherheitsrisiken und organisierte Kriminalit├â┬Ąt wie zum Beispiel Drogenhandel und -Schmuggel, illegaler Handel mit Elfenbein, Korruptionsverstrickungen, illegaler Waffenhandel, Anschl├â┬Ąge in den S├â┬╝dprovinzen und Visa-Vergehen.
Auch der zum Teil chaotische Stra├â┬čenverkehr mit j├â┬Ąhrlich zehntausenden Toten stellt ein hohes Sicherheitsrisiko im Alltag dar.
Diese und weitere Risiken für Individum und Gesellschaft werden auf der website nicht ausgeblendet, sondern aktuell behandelt.

GUT ZU WISSEN

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Zus├â┬Ątzlich gibt der Bereich - GUT ZU WISSEN - Praktisches mit auf den Weg des Reisenden. Das Land wird beispielhaft durch den Beitrag: Thailand greatest...in ein anderes Licht ger├â┬╝ckt, abseits von Meer, Sonne, Strand, Fun und Sex.

Ferner ist hier zu finden die kommentierte Praxis zur never ending story VISUM.

Aus Einzelbeitr├â┬Ągen entstehen somit auch in dieser Rubrik nach und nach ebooks. So ist im kshop bereits eine kommentierte website-Sammlung und ein englisch-deutsches W├â┬Ârterbuch mit sprachverwandten Begriffen zu finden. Sp├â┬Ąter soll das W├â┬Ârterbuch in Kooperation mit Thais zus├â┬Ątzlich durch entsprechende Thai-Begriffe erg├â┬Ąnzt werden.

Kurze Informationen zu aktuellen Ereignissen Thailand betreffend erscheinen unter NEWS TICKER.

Entsprechend den Themen ist die gesamte website in Rubriken gegliedert, die im linken, blauen Teil der site angesteuert werden k├â┬Ânnen. Auf Aktualit├â┬Ąt der Informationen wird besonderer Wert gelegt. Wenn sich Fakten und Erkenntnisse ver├â┬Ąndern, werden betreffende Artikel und ebooks zeitnah ├â┬╝berarbeitet.

KEIN REISEF├â┬ťHRER

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Diese website ist erkennbar kein Reisef├â┬╝hrer ├â┬╝ber Thailands Norden, sondern erg├â┬Ąnzt einen solchen eher.
├â┬ťber Jahre gewachsene Kenntnis des Landes, herzliche Freundschaften mit Thais und mit in Thailand lebenden Expats, immerw├â┬Ąhrende Reisen und Exkursionen, auch zu entlegensten Orten, Interviews mit Einheimischen und Fachleuten zu speziellen Themen sowie auch immer wieder zus├â┬Ątzlich die Auswertung von vertiefender Literatur erm├â┬Âglichen Einblicke und Erkenntnisse, die eben g├â┬Ąngige, "normale" Reisef├â┬╝hrer nicht bieten k├â┬Ânnen.
Nicht nur Einsichten und Erkenntnisse wachsen im Laufe der Zeit, sondern auch mein fotografisches Bildmaterial.
Wird ein Themenfeld umfangreicher, dann entsteht daraus jeweils ein (bebildertes) ebook, das über den k-shop bezogen werden kann.

VORGESCHICHTE

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Schon lange geisterte mir durch den Kopf: was machst Du die langen Winter hindurch, wenn Du nicht mehr regelm├â┬Ą├â┬čig arbeiten mu├â┬čt? Der H├â┬Ąrtetest war ein langer Winter bis in den M├â┬Ąrz hinein mit meinen insgesamt vier Ausrutschern (das ist w├â┬Ârtlich zu nehmen).
Kleine Fluchten vor langen, grauen Wintern gab es fr├â┬╝her auch schon, immer wieder ans Mittelmeer; aber es waren eben nur kurze ein bis zwei Wochen am St├â┬╝ck. Nunmehr quasi als Selbstbelohnung, der erste lange Ausbruch seit Studententagen im Januar 2014: einen Monat lang mit neuen Eindr├â┬╝cken in einem fernen, exotischen Land der ├ó┬Ç┬×Freien├ó┬Ç┬ť (das ist die g├â┬Ąngige Wortbedeutung der Thais).
Nach dieser ersten Thailandreise folgten in kurzen Abst├â┬Ąnden immer wieder l├â┬Ąngere Aufenthalte dank eines gekauften Jahresvisums.
Im Norden Thailands finde ich viel Natur, f├â┬╝r uns noch ertr├â┬Ągliche Temperaturen und eine spannende Mischung aus Aufbruchstimmung und Tradition.
Mit diesen Reisen schlie├â┬čen sich ein paar B├â┬Âgen und ergeben Neues:
vor über 30 Jahren haben meine damalige Frau und ich die Terre des Hommes Gruppe in Salzgitter initiiert. Ein Schwerpunkt der damaligen Kinderhilfsarbeit waren Projekte in Thailand gegen zwangshafte Kinderarbeit. Kinderarbeit gibt es immer noch, ist aber sehr zurückgegangen.
Mich spricht die Art der Thais sehr an: immer h├â┬Âflich seiend, nie laut werdend, Hektik vermeidend, eher den Ausgleich suchend denn gleich das Messer z├â┬╝cken.
Thailand ist eine Region, in der es niemals Kolonialm├â┬Ąchten gelang, die Oberhand zu gewinnen dank geschickter Politik der Herrscher. Eine mehr als 200 Jahre dauernde Fremdherrschaft der Burmesen ├â┬╝ber gro├â┬če Teile des n├â┬Ârdlichen Landes bis weit ins 18. Jahrhundert hinein sowie die Zerst├â┬Ârung der fr├â┬╝heren Hauptstadt des S├â┬╝dreiches Ayutthaya haben die Thaiv├â┬Âlker ├â┬╝berstanden.
Ein glanzvoller Neuanfang f├â┬╝r das K├â┬Ânigreich Siam mit der neuen Hauptstadt Bangkok (Stadt der Engel) wurde mit der jetzigen Herrscherdynastie gelegt. Der derzeitige K├â┬Ânig von Thailand ist der zehnte Herrscher in ununterbrochener Reihenfolge.
Die buddhistische Religion wirkt seit vielen Jahrhunderten bereits als starkes Bindeglied f├â┬╝r die unterschiedlichen Ethnien im Lande und hatte gro├â┬čen Einflu├â┬č auch auf umliegende L├â┬Ąnder.
Das Alles ist an sich schon faszinierend. Ferner ist es sehr spannend zu verfolgen, wie es in diesem Kulturraum der T(h)ai V├â┬Âlker ├â┬╝ber die Jahrhunderte gelungen ist, ein eigenst├â┬Ąndiges Staatswesen aufzubauen. Dabei sind kulturelle Einfl├â┬╝sse der Kmer und Chinesen ebenso zu finden wie aus Indien. In der Neuzeit kamen westliches Know How dazu. Insbesondere mit Hilfe von europ├â┬Ąischen Spezialisten seit dem 20. jahrhundert wurden gro├â┬če Entwicklungen geleistet wie zum Beispiel Aufbau eines neuen landesweiten Rechts - und Schul-Systems, beim Eisenbahnbau, aber auch im Milit├â┬Ąrwesen insbesondere nach dem WW II (zweiter Weltkrieg ).
Nie in seiner Geschichte geriet Siam ( seit den 1930iger Jahren dann offiziell als Thailand bezeichnet ) in v├â┬Âllige Abh├â┬Ąngigkeit vom Westen, nie wurde es kolonialisiert, im Gegensatz zu allen seinen Nachbarn.
Das Land ist f├â┬╝r mich ein Modellfall f├â┬╝r die Integration von Industrie und westlichen Organisationsweisen in seit langem bestehende, eigenst├â┬Ąndige Kulturr├â┬Ąume. Nat├â┬╝rlich ist auch hier nicht alles Gold, was gl├â┬Ąnzt. Ein paar NoGo s, aus meiner Sicht, habe ich auch zusammengetragen.
Neues sollte immer wieder entstehen aus dem Erlebnistransfer zwischen West und Ost, woran ich Freunde und Familie in einem ersten Schritt in Form von am├â┬╝santen und zum Teil auch nachdenklichen Fortsetzungs Reports meiner Reise teilhaben lie├â┬č. Daraus entstanden ist dieser Blog, der immer mehr wachsen wird. Gern kann der Leser die einzelnen Episoden kommentieren, bewerten und auch erg├â┬Ąnzen, sofern eigene Erfahrungen vorliegen.
Das Ganze, zun├â┬Ąchst lediglich als neues Schreibprojekt mit Hilfe der komfortablen Internet-Welt gedacht, entwickelt sich nunmehr zum st├â┬Ąndigen Begleiter in einem neuen Leben.
Der NORDTHAILAND REPORTER berichtet in den ersten ebooks ├â┬╝ber Land und Leute, ├â┬╝ber die gro├â┬če wichtige Stadt Chiang Mai, ├â┬╝ber Brauchtum und sp├â┬Ąter ├â┬╝ber spezielle Themen aus dem sprichw├â┬Ârtlichen Land des L├â┬Ąchelns.
Inzwischen sind etliche authentische Fotos zu den einzelnen Kapiteln hinzukommen.
F├â┬╝r Diejenigen, die einfach mal reinschnuppern m├â┬Âchten in eine fremde Welt, sind einzelne Artikel aus den ebooks in den Blog gestellt worden. Diese Artikel werden ab und an durch andere ausgetauscht. Das soll nat├â┬╝rlich auch den Appetit anregen auf mehr Lesestoff. Diejenigen m├â┬Âgen dann mit der Maus zum K(ultur)-shop gehen beziehungsweise klicken, um die einzelnen ebooks zu beziehen.
Wer Jemanden kennt, der Deutsch in Thail├â┬Ąndisch fachgerecht ├â┬╝bersetzen kann, m├â┬Âge mir Bescheid geben. Denn es wird sicherlich auch richtig lustig f├â┬╝r Thais, wenn sie die Stories eines Farangs
( Westlers ) über ihr Land lesen.
Enjoy my short stories from Northern Thailand.


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