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LAND UND LEUTE UND ALLERHAND GETIER

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An dieser Stelle gibt es einige AuszĂŒge aus dem ersten Band des Nordthailand Reporters: mit amĂŒsanten Stories nebst Bildern können sich Interessierte dem Land des LĂ€chelns annĂ€hern.
Wer Mehr will, der schaue ins Inhaltsverzeichnis (scrollen) und gehe dann zum k (kultur) shop auf der linken clic - Leiste.
Mit wenigen Klicks kann dort Jeder jedes ebook erstehen.
Bisher sind Band 1 bis 3 erschienen, und Band 4 ( Arbeitstitel: Auf dem Lande unterwegs ) ist bereits zur HĂ€lfte fertiggestellt. Auch an anderen BĂ€nden wird fleißig gearbeitet; einige aktuelle AuszĂŒge stelle ich schon mal in den blog.
Auf Nachfrage kann ich alle Artikel vertiefen ( siehe Angebot Nr. 3 im k shop ); vielfÀltiges Hintergrundwissen ist vorhanden und auch weiter vor Ort recherchierbar.
Wie exotisch das Land auch heute noch anmuten kann, zeigen unter anderem die Bilder vom FLOWER FESTIVAL aus Chiang Mai, das jeweils Anfang Februar stattfindet. Wirklich erstaunlich und einmalig sind die geschmĂŒckten Wagen des Festivals: das ist kein Pappmachee, sondern die Dekoration setzt sich jeweils aus Tausenden von einzelnen BlĂŒten zusammen! Das sind wahre Meisterwerke fĂŒr den Augenblick, geschaffen aus der FĂŒlle der Natur, und das im Februar, wenn bei uns noch nicht einmal Knospen zu sehen sind.
Ein weiteres winterliches Event zum Valentinstag Mitte Februar gibt es in der Kleinstadt SaMoeng, in den Bergen. Dort ist ein Hauptanbaugebiet von Erdbeeren. Diese fĂŒr Thais exotische Frucht ist teuer und heißbegehrt, so daß es nicht verwunderlich ist, dafĂŒr ein eigenes Fest zu schaffen. Auch hier wieder Umzugswagen, kunstvoll mit Erdbeergebinden ausstaffiert und die KĂŒr einer Erdbeerkönigin. Nach dem Umzug dĂŒrfen große und kleine Kinder die erdbeergeschmĂŒckten Wagen plĂŒndern - eine Delikatesse zum Nulltarif.
Wer von blĂŒhenden Landschaften nicht nur trĂ€umen, sondern sie tatsĂ€chlich erleben will, der begebe sich ins paradiesische Nordthailand.

Erstellt: 2016-01-31 00:00:00


PLANTEN UND BLOOMEN AUCH IN CHIANG MAI

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Einen hollĂ€ndischen Beitrag in der stĂ€ndigen, riesigen Gartenausstellung Royal Flora Ratchaphruek mit Orchideenwald, Urwald, modernen Skulpturen, traditionellen HolzhĂ€usern und lĂ€nderspezifischen Pavillons habe ich entdeckt...ĂŒbrigens der einzige europĂ€ische Beitrag unter den meist asiatischen Arealen.
Bunte Kuh - Statuen und eine WindmĂŒhle machen PR fĂŒr Milch, KĂ€se und Butter. Dutch Milk ist in Thailand ein Begriff; gut und sehr teuer...die einheimischen bĂŒffelartigen KĂŒhe decken anscheinend nicht annĂ€hernd die Nachfrage nach Milchprodukten.
Der schönste, Alles ĂŒberragende Beitrag in dem Themenpark ist der thailĂ€ndische königliche Pavillon: ein Traum wie aus 1000 und einer Nacht...Angelegt wurde das Areal anlĂ€ĂŸlich des 60. KrönungsjubilĂ€ums und des 80. Geburtstages des Königs in den Jahren 2006 bis 2007.
Ferner beeindruckend ist der indische Part mit der bekannten mehrköpfigen Hindu - Elefanten - Gottheit, und auch ein kleiner Tempel mit einer modernen, eher stilisierten Buddha Statue aus Marmor oder Alabaster ist zu entdecken.
Man kann sich ohne MĂŒhe den ganzen Tag in diesem Themenpark aufhalten, in dem auch Großveranstaltungen in einer Art Messehalle stattfinden. Wem das Spazierengehen in der Hitze MĂŒhe bereitet, der kann gegen eine geringe GebĂŒhr den motorisierten Bimmel-Bahn-Bus nutzen.
Zu finden ist das riesige Areal in der NĂ€he des Flughafens, sĂŒdwestlich von Chiang Mai. Als Transportmittel dient am Besten der red bus ( offenes Sammel-Taxi fĂŒr maximal zehn Personen ).
Achtung: montags geschlossen.
Eine umfangreiche Bildershow zu diesem riesigen Park Objekt kann geliefert werden.

Erstellt: 2015-01-01 21:40:44


SCHNEEWITTCHEN

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Schwarz wie Ebenholz, rot wie Blut, weiß wie der Tod...
Schneewittchen hat im MĂ€rchen schwarzes Haar, einen absolut weißen (vornehmen ) Teint und einen roten Mund.
In Thailand habe ich nicht nur eines dieser MĂ€dchen mit Schneewittchen-Ideal-Aussehen angetroffen, sondern es gibt derer viele. Insbesondere sind sie anzutreffen in Beauty Salons und sogenannten Hautkliniken mit zum Teil zweifelhaftem Ruf, denn nicht immer ist sichergestellt, daß diese Institutionen von Ärzten betrieben werden. Eine Gesichts-Whitener-Behandlung ist fĂŒr gut 400,- € zu haben - natĂŒrlich privat zu bezahlen. Ferner sind viele Krankenschwestern auffallend hellhĂ€utig, nahe der Quelle seiend. FĂŒr uns unvorstellbar: in einer Uni-Klinik gab es einen pompösen Stand fĂŒr eine Hautweißmacher Produktreihe einer bedeutenden deutschen Pharma-Firma. Dort konnten die Produkte nicht nur ausprobiert, sondern auch gleich gekauft werden.
Ob diese Produkte denn auch immer halten, was sie versprechen ?
Zumindest eins ist sicher: kein Kosmetikprodukt fĂŒr Frauen kann es sich leisten, ohne den Hinweis auf "whitening" auszukommen. Besonders an den Haaren herbeigezogen im wahrsten Sinne des Wortes empfinde ich diesen Hinweis auf Deo Rollern: weiße Schönheits-Flecken unter den Achseln erwĂŒnscht? Kraft Markenmacht muß Frau dann nur noch daran glauben.
Vor gut einem halben Jahr gab es eine regelrechte Razzia im Lande, um etlichen Scharlatanen und Geldschneidern unter den angeblichen HautĂ€rzten und Schönheitschirurgen das Handwerk zu legen. Sogar ein Todesfall nach einer Brust OP wurde in der hiesigen Presse groß diskutiert.
NatĂŒrlich gibt es auch erfahrene Spezialisten im Lande in puncto Schönheitsnachbesserungen und anerkannte HautĂ€rzte. Nur sollte Frau eben bei Privatinstitutionen sehr vorsichtig sein und im Falle des Falles nach den entsprechenden Qualifikationen schauen.
Im Rahmen einer Ladies Night, siehe Bild, konnte ich dem schönen Schneewittchen direkt in die Augen sehen. Es entspricht dem absoluten Schönheitsdiktat der weiblichen Bevölkerung, durch Funk, Medien und Werbung stark unterstĂŒtzt. Nun ist die Bevölkerung ethnisch nicht eins, sondern asiatische und indogermanische EinflĂŒsse sind erkennbar, vermischten sich aber auch stark. Zumindest gibt es keine von Natur aus rein weiße, hellhĂ€utige Thais. Das ist bei dieser Sonneneinstrahlung hier im Lande auch gar nicht denkbar. Da wird chirurgisch, mit chemischen Weißmacher-Kosmetika und auch mit zweifelhaften unter-die-Haut gehende Hellmachersubstanzen krĂ€ftig nachgeholfen. Nase, Kinn und Augen werden "europĂ€isiert", und auch eine Brustoperation darf es gerne sein. Das können sich wahrlich nicht alle MĂ€dchen leisten, und so steigt nicht nur das Prestige im Sinne des Schönheitsideals, sondern zeigt auch: Leute, ich habe das Geld fĂŒr diese Prozeduren und Mittelchen.
Nicht nur das schöne Schneewittchen mit dem glatten, immerwĂ€hrend gleichen Gesichtsausdruck habe ich gesehen, sondern auch ein MĂ€dchen nach einer mißglĂŒckten Gesichts OP. Das europĂ€isierte Kinn ist dann doch recht lang und ungewöhnlich geworden, und auch diverse Narben wird die junge Frau ewig im Gesicht behalten. Die erstarrte, gestraffte Haut lĂ€ĂŸt kein richtiges natĂŒrliches LĂ€cheln mehr aufkommen.
Der Anreiz fĂŒr junge Frauen und MĂ€dchen ist trotz der OP-Risiken groß, sich eine Standard-Schönheit ohne individuelle GesichtszĂŒge verpassen zu lassen. Nachweislich haben HellhĂ€uter und europĂ€isch oder westlich aussehende Frauen und MĂ€nner bessere Chancen im Berufs - und Privatleben.
Doch die Vorzeigeschönheiten und Karrieremenschen in Werbung und Medien sind zumeist Eurasier oder Thais mit chinesischen oder japanischen Wurzeln. Da wird der natĂŒrlichen, nicht nachgeholfenen Schönheit dann doch noch der Vorzug gegeben.
Eine soziale Ambivalenz ergibt sich durch folgende Konstellation : eine Barlady bekommt Nachwuchs von einem Westler. Sie hat nicht gerade einen angesehenen sozialen Status, ihr eurasisches Kind hingegen hat bessere Lebens- und Karrierechancen. Da ihr Nachwuchs dem geltenden Schönheitsideal entspricht, tritt die Frage nach der Herkunft dann auch in den Hintergrund. Der Schein des Seins ist bekanntlich sehr wichtig. Dieses ambivalente PhĂ€nomen tritt nun schon in zweiter Generation auf, hĂ€ufiger noch wĂ€hrend des Vietnamkrieges in den 1960-/1970-iger Jahren, als viele GI`s an Thailands sĂŒdlichen KĂŒsten auf Kriegsurlaub waren.
Einen Doku-Film zum Thema "Schönheitsideal Schneewittchen", am 04.05.2014 gesendet, gibt es zu sehen in der ARD Mediathek, Rubrik Weltspiegel, siehe www.ard.de

Erstellt: 2015-01-01 21:01:00
Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.ard.de


THAI MASSAGE IN CHIANG MAI

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HierĂŒber ist schon viel geschrieben worden, ist es doch nach dem Schlagwort "Sextourismus" die wohl bekannteste Dienstleistung, allerdings eine durch und und durch seriöse und handfeste Leistung aus dem Land des LĂ€chelns. Bei der Thai Massage kann man wĂ€hlen: von der reinen Fußmassage bis zur zwei Stunden dauernden Ganzkörper-Massage in leichter Bekleidung, damit die Masseurinnen auch jeden Muskelstrang so richtig durchkneten können.
Ich habe in Chiang Mai ein besonderes Massage Studio besucht. Warum ? Thai Massage einmal die Woche bekomme ich preiswert auf dem Lande; dazu fahre ich nicht extra in die grĂ¶ĂŸte Hauptstadt des Nordens.
Ich konnte die dort TĂ€tigen interviewen im Rahmen meines Projektes: "Die fortschrittlichen Re-Sozialisierungsmaßnahmen in Thailands FrauengefĂ€ngnissen" (als ebook im k shop erhĂ€ltlich). Die hier im Studio tĂ€tigen Frauen sind ehemalige Gefangene des mit gut 2.1oo Insassinnen recht großen GefĂ€ngnisses. Einige erhielten als ReHa Maßnahme die Chance zur Ausbildung von Thai Masseuren, um nach der Entlassung Arbeit finden zu können. Es gibt zwei Studios dieser Art hier.
Das Eine ist von einem Belgier finanziert worden, der mit einem der MĂ€dels nach Haftentlassung nunmehr liiert ist. Das andere Studio befindet sich auf dem GelĂ€nde des vom FrauengefĂ€ngnis betriebenen Tagescafes in unmittelbarer NĂ€he zum ehemaligen alten GefĂ€ngnisareals mitten in der Altstadt. Die vom Reiseportal Tripadvisor regelmĂ€ĂŸig mit Bestnoten ausgezeichnete Institution erfreut sich somit verstĂ€ndicherweise bei Touristen bester Beliebtheit bei absolut gĂŒnstigen Preisen fĂŒr Speisen, GetrĂ€nke und eben Massagen.
Viele der Frauen saßen im GefĂ€ngnis aufgrund von Drogendealer - oder Schmuggeldelikten, die Ă€ußerst scharf geahndet werden. Besonders tragisch: nicht selten sind die FĂ€lle, daß Frauen fĂŒr ihre MĂ€nner ins GefĂ€ngnis gehen...um der Familie die Arbeitskraft des Mannes nicht zu entziehen. Oder auch: der Mann, geflohen, hat seine Dealer-Ware einfach nicht mitgenommen.
Ich soll allen mir bekannten deutschen MĂ€nnern beste GrĂŒĂŸe ausrichten, zwecks Partnervermittlung. Alle interviewten MĂ€dels versprachen, nicht wieder rĂŒckfĂ€llig zu werden, da sie das GefĂ€ngnis nicht nochmals von innen besichtigen wollen. Besonders beliebt in der Gunst der Ladies sind MĂ€nner ab 50 Jahre mit langer Nase. Die von mir interviewten Frauen waren alle noch zu haben; die HĂŒbscheste, 28 Jahre jung, hat mir gleich ihre email Adresse mit auf den Fragebogen geschrieben. FĂŒr sozial veranlagte Ă€ltere Singles sicherlich eine Chance, die gute Tat der UnterstĂŒtzung mit VergnĂŒgen zu verbinden. Ab monatlich 500,- € DauerĂŒberweisung wĂ€ren Einige schon einverstanden. Es darf aber auch gern mehr sein. Stolz wird von einer Dame berichtet, die von ihrem Gönner, einem ehemaligen FlugkapitĂ€n, monatlich 2.500,- € laufend erhalten wĂŒrde. Ab und an sei er auch im Lande. Den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte kann ich nicht nachvollziehen. Sicher wissen wir aber, daß die Piloten immer besser verdienen.
Viele Damen trĂ€umen vom großen Geld, vom Big Spender, nicht nur die Barladies und ehemaligen Insassinnen, sondern auch die mit den "normalen" Berufen wie Krankenschwestern und Angestellte mit geringerem Einkommen. Nur Wenige bekommen ihren MillionĂ€r, der nicht aufs monatliche Kleingeld schaut. Die große HĂŒrde heißt fĂŒr die Damen zumeist: english speaking ? "only a little bit", will say: I cannot speak english...
Daß es dennoch zu durchaus dauerhaften seriösen Verbindungen kommen kann, ist aber auch bewiesen. Allein in meinem Umfeld kenne ich vier sehr gelungene Partnerschaften. Dabei soll zumindest in zwei FĂ€llen die Thai Massage ein schlagendes Argument gewesen sein.

Erstellt: 2015-01-01 20:45:42


WHITE TEMPLE AT CHIANG RAI

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Ein Muß fĂŒr alle Touristen Nordthailands ist der Besuch dieser Anlage: WAT Rongkhun. Es ist ein "Neubau", im ZuckerbĂ€ckerstil, bewußt nicht in Gold gehalten, sondern mit weißem Grund und kleinen Spiegeln versehen. Außen sind Hieronymos Bosch - artige Skulpturen, und innen auch entsprechende WandgemĂ€lde zu bewundern. Eine riesige Wandmalerei zeigt einen apokalyptischen Abriss unserer Moderne; wichtige Personen der Zeitgeschichte, negative und positive Vorbilder, sind eingearbeitet.
Stolz erklÀrte mir nach dem Besuch der RÀume die nunmehr gerade ihren 13. Geburtstag feiernde Cake, meine gute kleine Begleiterin aus Oi s Familie, sie hÀtte Michael Jackson auf dem GemÀlde erkannt. Mr. Bush aus Amerika erscheint in einem nicht so guten Umfeld.
Es ist kein Tempel im eigentlichen Sinne, es gibt keine Mönche hier. Der Gedanke des Erbauers und KĂŒnstlers, Ajarn Chalermchai, ein Sohn der Stadt, ist es, eine BegegnungstĂ€tte geschaffen zu haben fĂŒr Menschen aus der ganzen Welt. Auszug aus dem Prospekt:
"As to the use of the colour white, Ajarn Chalermchai want to build a temple that is different from other wats (temples) that are golden. He believes that gold is suitable to people who lost for evil deeds.....The use of small mirrors throughout the building is a symbol of wisdom (Dhama) of the Lord Buddha that shines throughout the universe". Ajarn Chalermchai repeated: " i want to build a heavenly garden (representing happiness) for humans to stroll in. I want all visitors of whatever religion to have a feeling of peace, happiness and at the same time get to understand the meaning of Buddhism that can be seen all over the temple wether itÂŽs in the architectural, the drawings or the moldest works".
Im ersten Bild : der KĂŒnstler, links, im GesprĂ€ch mit mir. Es ist bewußt ein "Reklame" Foto fĂŒr ihn.

Erstellt: 2015-01-01 19:50:00
Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.watrongkhun.com


VISA THAILAND

Im 2. Anlauf hatte ich mein Jahres-Visum in der thailĂ€ndischen Botschaft in Berlin (www.thaiembassy.de) in nur 3 Minuten beantragt - beim 1. Anlauf stand ich vor verschlossener TĂŒr. Der Grund: thailĂ€ndischer Feiertag, auch in Deutschland bei den Thais. Da sollte man sich vorher schon nach den fĂŒr uns unbekannten Feiertagen erkundigen oder einen Thai Kalender haben.
Ein Touristen-Jahres-Visum ist sozusagen das 5-Sterne-Visum:
man kann innerhalb eines Jahres sooft ein-und ausreisen, wie man will, mit einer maximalen Dauer von jeweils 90 Tagen Aufenthalt.
Bedingungen derzeitig: Preis von 150,- € cash einzahlen, mindestens 50 Jahre alt seiend und mit einem garantierten Monatseinkommen von derzeitig 1.200,- € ausgestattet sein (Nachweis erforderlich !). Ferner: der Reisepaß darf natĂŒrlich zwischenzeitlich nicht ablaufen. Und ein Ă€rztliches Gesundheits-Attest ist z.Z. nicht einzureichen. Dann kann man sich dieses reprĂ€sentative Visum, eingeklebt in den Reisepass, in drei Tagen abholen oder gegen EinschreibegebĂŒhr auch zusenden lassen.
Daneben gibt es noch das Jahresvisum zum Daueraufenthalt fĂŒr eben ein Jahr fĂŒr die Älteren. Will man zwischenzeitlich ausreisen, dann muß man sich bei der Immigration Police melden, sonst bekommt man keine Einreise-Genehmigung bei RĂŒckkehrwunsch. Ansonsten muß man sich wĂ€hrend des Jahres dann alle 90 Tage bei der Immigration Police melden. Reist man innerhalb eines Jahres aus und wieder ein, verlĂ€ngert sich das Visum wieder fĂŒr ein Jahr. Allerdings sind die HĂŒrden höher: ein höherer Einkommensnachweis und ein Ă€rztliches Attest vom Hausarzt mĂŒssen vorgelegt werden.
Visa kann man sich auch in thalĂ€ndischen Konsulaten in Deutschland ausstellen lassen, in einigen deutschen GroßstĂ€dten zu finden (Liste siehe website der thailĂ€ndischen Botschaft).
Empfehlung: sich bei lĂ€nger als 30 Tage geplanten Reisen vorher bei der Botschaft bzw. auf deren website ĂŒber die sich stĂ€ndig Ă€ndernden Einreisebedingungen zu erkundigen (www.thaiembassy.de/visa).
Was man ansonsten in puncto Visa beachten sollte:
im Flugzeug muß immer ein Handzettel ausgefĂŒllt werden (Lesebrille nicht vergessen !), auch bei einem Jahressvisum. Ein Teil des Laufzettels wird dann in den Reisepaß bei Einreise eingetackert und bei Ausreise wieder entfernt.
Das sogenannte VISA-running ist fĂŒr diejenigen zur Zeit ein Muß, die nur ein 30-Tages-Visum haben und ihren Aufenthalt verlĂ€ngern wollen. Dann geht es ab ĂŒber die Grenzen, zum Beispiel nach Myanmar, um sogleich wieder einzureisen. ( Kosten Myanmar : Einreise fĂŒr 500,- BATH derzeitig; keine Kosten bei Einreise nach Thailand). Nervig ist allerdings, daß man fĂŒr Thailand den Laufzettel immer wieder neu ausfĂŒllen muß. Bei Einreise via Flug kann man sich dann (zur Zeit noch) erneut 30 Tage in Thailand aufhalten, bei anderer Einreise-Art jeweils nur 14 Tage. Auch hier gilt: diese Angaben können sich stĂ€ndig Ă€ndern! So ist von der Immigration Police festgelegt worden: das Visa-Running wird ab 12.08.2014 nicht mehr akzeptiert, das heißt eine erneute Einreise ist dann ĂŒber die NachbarlĂ€nder so nicht mehr möglich.
Ab November 2015 soll es einen neuen Visum-Typ geben: ein 5-Jahres-Visum. NĂ€heres hierzu, sowie weitere Informationen vorliegen.



Erstellt: 2014-07-03 17:16:04
Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.thaiembassy.de, www.thaiembassy.de/visa


Der Autor

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Reinhard Servas,
geboren und aufgewachsen in Braunschweig, nach Abitur und Wehrdienst beim Bundesgrenzschutz Studium der Betriebswirtschaft sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Göttingen. Autodidaktische und berufsbedingte Weiterbildung in Sachen Dokumentationen; als Manager namhafter Unternehmen immer "on the road", ebenso als privat Reisender die Welt ent-deckend, nunmehr frei seiend fĂŒr lĂ€ngere Aufenthalte in Fernost. Diese Mischung aus Reisen, Er-Leben und lebendigen Aufzeichnungen ist es - und die neue Berufung ist geboren:
DER REISEREPORTER.
In Thailand, im Land der "Freien" -Nomen est Omen- , reizt den HellhĂ€uter besonders der Norden mit den letzten, eher sanften AuslĂ€ufern des Himalayas. FĂŒr den Entschluß, hier in der NĂ€he der Berge zumindest winters zu leben und zu schreiben, sind neben den fĂŒr NordeuropĂ€er ertrĂ€glichen Temperaturen ausschlaggebend die reichhaltige LANNA - Kultur und der Garten Eden in puncto Natur, gesundem Thai - Food und ĂŒberaus freundlicher Menschen. Nicht umsonst wirbt Thailand, aber nicht ganz korrekt in der ursprĂŒnglichen Sinn-Adaption, mit dem Slogan: "Land des LĂ€chelns".
Von hier aus werden Reisen in alle Teile des Landes und in andere sĂŒdostasiatische LĂ€nder unternommen, immer in Kontakt mit den Einheimischen, die rein touristische Schiene verlassend.
Schreiben ĂŒber allzu Menschliches, NatĂŒrliches und auch Skurilles- diese von Jugend an trainierte Leidenschaft kommt nun ebenfalls in fremden Landen zum Zuge.


Erstellt: 2014-06-27 08:38:56